ASSIST Geschichte

 

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1969 auf Initiative von Paul Sanderson gegründet und durch Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in den USA und der damaligen Bundesrepublik Deutschland als Antwort auf die bestehenden Spannungen zwischen Ost und West unterstützt, zusätzlich ausgelöst durch erhebliche europäische Vorbehalte gegenüber den Vereinigten Staaten von Amerika sowie großen Kenntnislücken in den USA über die reale Situation im gespaltenen Europa dieser Tage, war die Grundidee von ASSIST die Überwindung von Vorurteilen durch eigenes Kennenlernen und eigene Anschauung.
Zunächst ausschließlich deutschen, später auch anderen europäischen Schülern sollte die Möglichkeit gegeben werden, durch einjährige Schulaufenthalte den ‘American way of life’ kennen zu lernen, gleichzeitig als Botschafter ihres Landes an den besuchten Gastschulen ein besseres Verständnis für Europa zu vermitteln, und umgekehrt nach ihrer Rückkehr aus eigenem Erleben zur Überwindung von Vorurteilen in ihrem Heimatland beizutragen. Die ohne Ausnahme gut ausgestatteten US-Privatschulen mit ihrer sehr überschaubaren Teilnehmerzahl pro Jahrgangsstufe und dem täglichen Zusammenleben in kleinen Teams auf dem Campus boten hierfür beste Voraussetzungen, dem hohen Anspruch gerecht zu werden. ASSIST vermittelt daher ausschließlich Stipendien für einjährige Aufenthalte an US-Privatschulen.
Seit seiner Gründung hat ASSIST als eine vom US State Department anerkannte Non-Profit-Austauschorganisation fast 4000 Stipendien vergeben, hiervon etwa 3000 an deutsche Schüler, den Rest überwiegend an Schüler aus weiteren europäischen Ländern. Nahezu ausnahmslos wird das von den Gründungsvätern gesteckte Ziel erreicht, durch Multiplikatoreffekte ein über die aktuelle Teilnehmerzahl weit hinausgehendes, gegenseitiges Kulturverständnis zu vermitteln.
Detaillierte Kenntnis der USA, gepaart mit den erworbenen Sprachkenntnissen und vielen, aus dem Austauschjahr erwachsenden persönlichen Bindungen sind wesentliche Charakteristika für unsere Stipendiaten. Ausnahmslos stufen sie die breite, für deutsche Verhältnisse kaum vorstellbare Palette an Bildungsangeboten und sportlicher wie musischer Betätigung sowie den engen Dialog mit Lehrern und Mitschülern als herausfordernde und prägende Bereicherung für ihren weiteren Lebensweg ein.
Untrennbar mit dem Erfolg von ASSIST in den USA verbunden sind neben dem inzwischen leider verstorbenen Paul Sanderson das Ehepaar Ken und Betsy Lindfors, in Deutschland das Ehepaar Jürgen und Gisela Heidgen sowie die Herren Detlev Karsten Rohwedder (†) und Klaus Piltz sen. (†). 

Detlev Karsten Rohwedder

Robert Stanley, Präsident
  

ASSIST hat seinen Verwaltungssitz in Suffield, Connecticut, USA, wo auch die Registrierung als gemeinnützige Austauschorganisation vorliegt. Geführt wird die bewusst klein und kostensparend gehaltene Organisation von Mr. Robert Stanley, dem Präsidenten von ASSIST. Ihm zur Seite stehen seine Frau Anne Stanley und als Office Manager Mrs. Kristen Sullivan. In mehreren europäischen Staaten unterhält ASSIST rechtlich unselbstständige Vertretungen, so auch in Düsseldorf für Deutschland und Österreich.

 

Bob Stanley war bis zu seinem Eintritt bei ASSIST im Jahr 2000 Dean of Students der Suffield Academy, einer unserer Schulen. Die deutsch-österreichische Vertretung wird durch das Ehepaar Dr. Jürgen und Rosemarie Wegner repräsentiert, deren Kinder in den Jahren 1994 und 2001 am ASSIST-Austauschprogramm teilgenommen haben.

 

Dr. Jürgen und Rosemarie Wegner

Mr. Richard Hall, Head of Board
Oberstes Leitungsgremium von ASSIST ist das Board of Directors, welches von Mr. Richard Hall geleitet wird. Mr. Hall war Headmaster der Internationalen Schule in Washington, D.C. Alle 22 Mitglieder des ASSIST Board arbeiten ehrenamtlich. Sie repräsentieren in diesem Gremium aus verantwortlichen Positionen im schulischen Umfeld ein breites und tiefes Erfahrungsspektrum, das den Erfolg von ASSIST sicherstellt.






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