ASSIST Geschichte
ASSIST hat seinen Verwaltungssitz in Suffield, Connecticut, USA, wo auch
die Registrierung als gemeinnützige Austauschorganisation vorliegt.
Geführt wird die bewusst klein und kostensparend gehaltene Organisation
von Mr. Robert Stanley, dem Präsidenten von ASSIST. Ihm zur Seite stehen
seine Frau Anne Stanley und als Office Manager Mrs. Kristen Sullivan.
In mehreren europäischen Staaten unterhält ASSIST rechtlich unselbstständige
Vertretungen, so auch in Düsseldorf für Deutschland und Österreich. Bob Stanley war bis zu seinem Eintritt bei ASSIST im Jahr 2000 Dean of Students
der Suffield Academy, einer unserer Schulen. Die deutsch-österreichische Vertretung
wird durch das Ehepaar Dr. Jürgen und Rosemarie Wegner repräsentiert,
deren Kinder in den Jahren 1994 und 2001 am ASSIST-Austauschprogramm
teilgenommen haben.
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1969
auf Initiative von Paul Sanderson gegründet und durch Persönlichkeiten
des öffentlichen Lebens in den USA und der damaligen Bundesrepublik Deutschland
als Antwort auf die bestehenden Spannungen zwischen Ost und West unterstützt,
zusätzlich ausgelöst durch erhebliche europäische Vorbehalte gegenüber
den Vereinigten Staaten von Amerika sowie großen Kenntnislücken in den
USA über die reale Situation im gespaltenen Europa dieser Tage, war die
Grundidee von ASSIST die Überwindung von Vorurteilen durch eigenes Kennenlernen
und eigene Anschauung.


Zunächst
ausschließlich deutschen, später auch anderen europäischen Schülern sollte
die Möglichkeit gegeben werden, durch einjährige Schulaufenthalte den
‘American way of life’ kennen zu lernen, gleichzeitig als Botschafter
ihres Landes an den besuchten Gastschulen ein besseres Verständnis für
Europa zu vermitteln, und umgekehrt nach ihrer Rückkehr aus eigenem Erleben
zur Überwindung von Vorurteilen in ihrem Heimatland beizutragen. Die ohne
Ausnahme gut ausgestatteten US-Privatschulen mit ihrer sehr überschaubaren
Teilnehmerzahl pro Jahrgangsstufe und dem täglichen Zusammenleben in kleinen
Teams auf dem Campus boten hierfür beste Voraussetzungen, dem hohen Anspruch
gerecht zu werden. ASSIST vermittelt daher ausschließlich Stipendien für
einjährige Aufenthalte an US-Privatschulen.
Seit seiner Gründung hat ASSIST als eine vom US State Department anerkannte
Non-Profit-Austauschorganisation fast 4000 Stipendien vergeben, hiervon
etwa 3000 an deutsche Schüler, den Rest überwiegend an Schüler aus
weiteren europäischen Ländern.
Nahezu ausnahmslos wird das von den Gründungsvätern gesteckte Ziel erreicht,
durch Multiplikatoreffekte ein über die aktuelle Teilnehmerzahl weit hinausgehendes,
gegenseitiges Kulturverständnis zu vermitteln.


Detaillierte
Kenntnis der USA, gepaart mit den erworbenen Sprachkenntnissen und vielen,
aus dem Austauschjahr erwachsenden persönlichen Bindungen sind wesentliche
Charakteristika für unsere Stipendiaten. Ausnahmslos stufen sie die breite,
für deutsche Verhältnisse kaum vorstellbare Palette an Bildungsangeboten
und sportlicher wie musischer Betätigung sowie den engen Dialog mit Lehrern
und Mitschülern als herausfordernde und prägende Bereicherung für ihren
weiteren Lebensweg ein.
Untrennbar mit dem Erfolg von ASSIST in den USA verbunden sind neben dem
inzwischen leider verstorbenen Paul Sanderson das Ehepaar Ken und Betsy
Lindfors, in Deutschland das Ehepaar Jürgen und Gisela Heidgen sowie die
Herren Detlev Karsten Rohwedder (†) und Klaus Piltz sen. (†).

Detlev Karsten Rohwedder

Robert Stanley, Präsident

Dr. Jürgen und Rosemarie Wegner

Mr. Richard Hall, Head of BoardOberstes Leitungsgremium von ASSIST ist das Board of Directors, welches von Mr. Richard Hall geleitet wird. Mr. Hall war
Headmaster der Internationalen Schule in Washington, D.C. Alle 22 Mitglieder des ASSIST
Board arbeiten ehrenamtlich. Sie repräsentieren in diesem Gremium aus
verantwortlichen Positionen im schulischen Umfeld ein breites und tiefes
Erfahrungsspektrum, das den Erfolg von ASSIST sicherstellt.